erzlich willkommen in Leiberg
im Herzen von Westfalen

Leiberg AKTUELL - News aus Leiberg
Präsentiert vom Heimat- und Verkehrsverein




Schützenverein kommt älteren Schützen entgegen:
Stühle bei der Messe und Sammeltreff am Berggipfel


    Leiberg.  Beim nahenden Schützenfest in Leiberg verstärkt der Heimatschutzverein Anstrengungen, noch mehr ältere Mitbürger zur Teilnahme zu motivieren. Dies hat Schützenoberst Werner Müler jetzt beim gemnütlichen Beisammensein ältere Schützen "60plus" traditionell eine Woche vor dem Schützenfest im Landgasthof Kaiser nochmals unterstrichen.

    So sollen am Samstagnachmittag (25. Mai) bei der Schützenmese, die um  16.30 Uhr beginnt, zusätzliche Stühle bereit gestellt werden, damit eine Sitzgelegenheit besteht. Schützen, die nicht eine Stunde lang stehen möchten oder können, sind eingeladen, Platz zu nehmen. "Setzt Euch bitte hin", sagte der Oberst.

    Auch bei den Festzügen sollen ältere Schützen eine Erleicherung erfahren. Schützenoberst Werner Müller bietet Schützen, die denMarsch den Berg hinauf scheuen, sich im Bereich Hauptstraße Nummer 25 (Krodammes) zu sammeln, "Wir holen Euch dort wieder ab", versprach der Oberst. Am Sammelpunkt können die älteren Schützen dann wieder in den Festzug eintreten, wenn er den Beg bewältigt hat. So können Senioren am Rest des Festzuges bis zur Halle teilnehmen.





Erstkommunion in Leiberg 2020 erst am Muttertag am 10. Mai

    Leiberg.
Im nächsten Jahr wird die Erstkommunion in Leiberg erst am Muttertag gefeiert. Das steht im neuen Pfarrbrief, in dem der Zeitplan der Erstkommunion für 2020 für den Pastoralverbund Bad Wünnenberg/Lichtenau veröffentlicht ist.


    Danach gehen Leiberger Kinder erst am 10.Mai 2012 zur Erstkommunion. Die Nachmittagsandacht findet nicht mehr in Leiberg, sondern in der Pfarrkirche Bad Wünennberg statt. Und die traditionelle Montagsmesse nach dem Tag der Erstkommunion ist auch in Bad Wünnenberg. 



Schützenfest in Leiberg und Europawahl:
Wahlvorstand mit Nicht-Leibergern besetzen


     Leiberg.
Ausgerechnet zum Leiberger Schützenfest findet am Sonntag, 26. Mai, zeitgleich auch die Europawahl statt. Das wirft Probleme auf: Welcher Leiberger möchte einen solchen Tag von morgens 8 bis 18 Uhr als Wahlvorstand im Wahllokal in der ehemaligen Grundschule (auf den Wahlscheinen jetzt als Begegnungsstätte dargestellt) verbringen? Wohl niemand.

     Muss auch keiner. Die Stadtverwaltung Bad Wünnenberger schickt Mitarbeiter - Nicht-Leiberger - als Wahlvorstand nach Leiberg, teilt Ortsvorsteher Christian Carl mit. So können Leiberger unbelastet Schützenfest feiern. Eine Teilnahme an der Europawahl sollte dennoch für jeden Schützen und Schützenfestbesucher Pflicht sein. Es gibt ja auch die Möglichkeit der Briefwahl.




Energiestiftung fördert Leiberg mit 4.750 Euro

    Leiberg.
Die Energiestiftung Sintfeld unterstützt mal wieder Projekte in Leiberg, teilt Vorsitzender Hubert Dören vom Leiberger Dorfgemeinschaftsverein mit. So fließen jetzt insgesamt  4750 Euro aus der Stiftungskasse nach Leiberg. Die Stiftung ernährt sich aus Erlösen der Windkraftnutzung aus örtlichen Windparks.

So werden gefördert:

- Förderverein Kindergarten mit 2.500 Euro für Aussenspielgeräte.
- Der Sportfischereiverein mit  650 Euro für einen Messkoffer.
- Der Heimat- und Verkehrsverein Leiberg mit 1.000 Euro für eine neue        Lichterkette.
- Der Dorfgemeinschaftsverein mit 600 Euro für Spuckschutz.

    Für den Herbst können erneut Förderanträge gestellt werden, die Dorfgemeinschaftsvereins-Vorsitzender Hubert Dören entgegennimmt.




Platz für zehn weitere Häuser in Leiberg:

Gewerbeland in Leiberg ist stark nachgefragt

Bis zu 100 Eschen sollen an der Alten Chaussee gefällt werden

  Leiberg. In Leiberg sind weiterhin Bauplätze für neue Häuser ebenso gefragt wie neues Gewerbeland. Das hat  jetzt eine Bürgerversammlung im Landgasthof Kaiser mit etwa 80 Besuchern deutlich gemacht, in der Bürgermeister Christoph Rüther und Ortsvorsteher Christian Carl über jüngste Entwicklungen informierten.

   So wird bekanntlich das Gewerbegebiet an der Baake in Leiberg um etwa 12.000 Quadratmeter an der anderen Straßenseite eines bereits bebauten Gebietes erweitert. Diese Flächen seien bis auf eine einzige Ausnahme schon wieder verkauft, sagte Ortsvorsteher Christian Carl. Zur Verfügung stehe lediglich noch  eine Fläche mit 2635 Quadratmetern. „Das Gewerbe boomt in Leiberg“ sagte der Ortsvorsteher.

    Auch für den Wohnungsbau wird in Leiberg weiteres Land an der Geseker Straße zur Verfügung gestellt. Das neue Baugebiet an der Straße „Zum Alten Sportplatz“ wird verlängert. Dort können jetzt zehn weitere städtische Bauplätze  mit Grundstücksflächen zwischen 600 und 800 Quadratmetern zur Verfügung gestellt werden. Das erweiterte Wohngebiet soll Ende dieses Jahres oder zu Beginn des nächsten Jahres erschlossen werden: Dann kann da auch gebaut werden.

   Für den Endausbau des Bereiches Am Dorf, Lindlaufweg und Am Alten Sportplatz ist eine Überplanung vorgesehen, um ein einheitliches Bild zu erzeugen. Ein Anwohner ist ungeduldig, dass da endlich was passieren solle, Die Straße vor seinem Haus sei schlechter aus als so manchen Wirtschaftsweg.   

    Sorgen bereiten Bäume an der Alten Chaussee. Das Eschensterben macht offenbar auch vor Leiberg nicht Halt. So sollen zwischen 50 und 100 Eschen gefällt werden. Ansonsten müsse die Alte Chaussee gesperrt werden, sagte Ortsvorsteher Christian Carl.






Nach 60 Jahren haben sich in Leiberg Kommunionkinder  von 1959 zur diamantenen Kommunionfeier wiedergetroffen. Sie feierten mit Pastor Markus Wippermann in der Pfarrkirche Sankt Agatha einen Gottesdienst und trafen sich anschließend zum Gedanken- und Erinnerungsaustausch im Landgasthof Kaiser.
 Hinten von links: Marianne Donschen, Pastor Markus Wippermann, Gisela Schaefer, Inge Dören, Wolfgang Hillebrand, Hansi Köhler, Engelbert Rustemeier, Reinhold Hesse, Ferdi Schlucker, Winfried Kemper, Reinhard Dören, Klaus Füser und  Ingo Holzapfel (ganz rechts).
Vorne von links:  Linda Menke, Inge Stratmann, Renate Dören und Gabi Borchmeier.

Gold- und Diamantene Kommunion in Leiberg

Die Goldkommunionkinder: (von links) Pastor Markus Wippermann, Winfried Kaiser, Rita Kowalski,  Wilfried Carl, Herbert Hesse, Ilona  Schmidt, Meinhard Pickhard, Reinhild Schiene, Berthold Köhler,  Barbara Heinrich,  Karl-Heinz Uhle, Hans-Josef Schäfer und Manfred Vogd.




Sechs Kinder gehen zur Erstkommunion

    Leiberg.
Am Sonntag, 28. April empfingen 6 Kinder aus
der Sankt Agatha-Pfarrgemeinde Leiberg das Sakrament der Eucharistie. Zur Erstkommunion gingen Louisa Kleinschnittger, Jerome Henry Mac Kay Peat, Lotta Pickhard, Georgina Renton, Jona Schäfer und Clara Scherl. 



Bank tauscht Kartenleser aus
Geldautomat in Leiberg frisst 8 Karten

   
Leiberg. Die Volksbank tauscht am Geldautomaten in der Bankstelle Leiberg den Kartenleser beim Geldautomaten aus. Der Automat hatte am Samstagmorgen, 13. April, bei mehreren Kunden die Karte beim Geldabheben "geschluckt". Volksbank-Sprecherin Edith Jedrzejewski sprach am Montag von etwa 8 Fällen bei 100 Transaktionen.

     Der Fehler sei also vereinzelt aufgetreten, sagt  Edith Jedrzejewski : "Unsere Kollegen haben sich direkt auf den Weg gemacht, um das Problem zu lösen."8 von 100 Transaktionen wurde die Karte nicht wieder herausgegeben. Deshalb wird der Kartenleser nun getauscht.

   So wunderte sich auch 
der Leiberger Schützenkönig Rolf Schäfer, dass seine Karte beim Geldabheben eingezogen wurde: "Der Geldautomat frisst Karten", sagte Rolf Schäfer. Er berichtet, dass dies auch einem Leiberger Unternehmer aus der Baubranche sei dies passiert sei.

   Volksbank-Vertriebsleiter Andreas Decker: "Unsere IT kümmert sich um den Fehler."

     Vor einigen Tagen hatte die Bank eine Systemumstellung vorgenommen.



Brot aus Leiberg ist und bleibt spitze

Leiberg.
Auch in diesem Jahr haben sich Produkte der Bäckerei Kaiser aus Leiberg der Prüfungskommision zur freiwilligen Brotprüfung vorgestellt und erneut sehr gute und gute Ergebnisse erzielt. Handwerksqualität zahlt sich offenbar aus.


Mit ‚gut’ wurden folgende Produkte zertifiziert:
-Dinkel-Quarkkruste
-Kartoffelbrot
-Roggenbatzen
-Kernbeißer
-Roggenkasseler

Ein Zertifikat für 'sehr gute Qualität' erhielten folgende Produkte:
-Dreikornbrot
-Sovitalbrot
-Mehrkornbrot mit Quark
-Paderborener Landbrot
-Das Kaiserliche
-Sechskornbrot

Eine Auszeichnung mit der Goldmedaille, als Anerkennung der gleichbleibend sehr guten Qualität, erhielten folgende Produkte:
-Mehrkornbrot mit Quark
-Das Kaiserliche
-Sechskornbrot

Diese 3 Produkte haben in den letzten 3 Jahren regelmäßig an der freiwilligen Qualitätskontrolle des Deutschen Brotinstituts e. V. teilgenommen und sind jeweils durchgehend mit 'sehr gut' bewertet  worden.






Zu Beginn begrüßten die Kinder ihre Gäste mit einem Spielkreis, in dem die Kinder zeigen konnten, was sie im Kindergartenalltag am liebsten singen oder spielen.
Großelternnachmittage im Kindergarten „Regenbogenland“ in Leiberg: 

„Glück ist, wenn in mir die Sonne scheint!“

 
    Leiberg. Das Glück stand in den vergangenen Wochen im Mittelpunkt der Aktionen im Kindergarten "Regenbogenland" in Leiberg. Kindergarrtenleiterin Elke Poser. "Nichts wünschen wir unseren Kindern mehr, als dass sie ein glückliches Leben führen können."

   Die Mädchen und Jungen im Kindergarten machten sich Gedanken über ihr persönliches Wohlergehen. Sie konnten überlegen, was ihnen gut tut, aber auch was sie ängstigt oder wütend macht. In verschiedenen Angeboten forschten die Kinder über das Glück und füllten ihren persönlichen Glückskoffer. Sie schärften ihre Sinne für kleine unscheinbare Glücksmomente im Alltag.

  Ein ganz großer Glückmoment für die Kinder waren die Großelternnachmittage. An drei Nachmittagen standen die Großeltern im Mittelpunkt. Zu Beginn begrüßten die Kinder ihre Gäste mit einem Spielkreis, in dem die Kinder zeigen konnten, was sie im Kindergartenalltag am liebsten singen oder spielen. Anschließend zeigten die Kinder ihren Großeltern den Kindergarten und konnten mit ihnen zusammen spielen. Es bestand die Möglichkeit, in der Foto Box diesen Glücksmoment festzuhalten. 

   Zwischendurch stärkten sich alle an dem leckeren Kuchen, der wie immer, von engagierten Eltern gebacken wurde. Elke Poser. "An dieser Stelle nochmals vielen Dank."  Zum Abschluss verabschiedeten die Kinder ihre Großeltern mit einem Lied.

Und Kaffee und Kuchen gab es auch.




Wünnenberger Pfarrer will Manager für Verwaltung einstellen
In Leiberg ändert sich an Wochenenden bei Gottesdiensten nichts


    Atteln/Bad Wünnenberg/Leiberg.
Der Bad Wünnenberger
Pfarrer Daniel Jardzejewski will für den gerade erst neu gegründetet Pastoralverbund Bad Wünnenberg-Lichtenau einen hauptamtlichen Manager für Verwaltungsarbeit einstellen. Dies kündigte der 40-jährige Chef des Pastoralverbundes vor etwa 500 Christen aus den Räumen Lichtenau und Bad Wünnenberg in einer Informationsveranstaltung in der vollbesetzten Altenauhalle in Atteln an.

    Ein Verwaltungsleiter müsste jedoch das Erzbistum Paderborn noch genehmigen, das aber durchaus dazu bereit sei, sagte Daniel Jardzejewski. Dazu werde es in Kürze Gespräche in Paderborn geben. Auch Leiberg gehört dem Pastoralverbund Bad Wünnenberg-Lichtenau an.

    Pläne zur Einstellung eines Verwaltungsleiters sind vor dem Hintergrund zu bewerten, dass dem großen Pastoralverbund nun 21kirchenrechtlich weiterhin selbstständige Pfarreien und Kapellengemeinden angehören. In ihnen sollen künftig nur noch 2,5 Priesterstellen zur Verfügung stellen. Das ist die Konsequenz aus dem anhaltenden Priestermangel auch im Erzbistum Paderborn.. In Leiberg besteht eine halbe Pastorstelle, die Marku Wippermann belegt. Wippermann ist aber auch Diözesanseelsorger der katholischen Jugendverände im Erzbistum.

Foto rechts:  Pfarrer Daniel
Jardzejewski - links - will bei Generalvikar Alfons Hardt - rechts - um eine Position eines Verwaltungsleiters für denc großen Pfarrverbund Bad Wünnenberg-Lichtenau eintreten.      Foto: pdp

   Verwaltungsleiter sollen die Priester entlasten, die sich mehr auf missionarische und seelsorgerische Aufgaben konzentrieren sollen. Im Erzbistum Paderborn wurden in mehreren Pastoralverbünden in einer Pilotphase Verwaltungsleiter getestet. Die Pilotprojekte sind offenbar so erfolgreich gewesen, dass in den nächsten fünf Jahren in allen Pfarrverbünden, die das wünschen, Verwaltungsleiter eingestellt werden sollen. In Bad Wünnenberg-Lichtenau besteht dieser Wunsch. Bisher habe er im Pastoralverbund Bad Wünnenberg etwa 130 Mitarbieter leiten müssen, sagte Pfarrer Daniel
Jardzejewskisetz in Atteln. Mit dem neuen Verbund habe sich diese Anzahl in etwa verdreifacht.

 
  Pfarrer Daniel Jardzejewski stellte in der Informationsveranstaltung in Atteln, an der auch Leiberger Vertreter aus den kirchlichen Gremien, der Kolpingsfamilie, der katholischen Frauengemeinschaft, des Schützenvereins, des Tennisclubs sowie des Heimat- und Verkehrsvereins teilnahmen,  die neuen Gottesdienstordnungen vor, die von den wenigen Priestern zu schultern sind. In Leiberg ändert sich zumindest an den Wochenend-Gottesdiensten nichts: Im wöchentlichen Wechsel werden samstags um 18.30 Uhr und sonntags um 10.45 Uhr Messen angeboten. In der Woche gibt es an Werktagen in Leiberg  auch am Dienstagabend (18.30 Uhr) eine Messe. Zuvor ist von 18 Uhr an eine Anbetung (Andacht).

 Einzig am Hauptsitz Bad Wünnenberg  finden an Wochenenden immer zwei Gottesdienste (samstags und sonntags) statt. Hinzu kommt
einmal im Monat noch eine dritte Messe sonntags  in der Aatalklinik.

Und das sagt das Erzbistum zu den Verwaltungsleitern:

     "Pastorale Räume, die eine Verwaltungsleitung bekommen wollen, unterzeichnen als ersten Schritt gemeinsam mit allen Verantwortlichen eine einvernehmliche Willenserklärung und geben diese beim zuständigen Gemeindeverband ab. Stichtag ist in jedem Jahr der 31. Mai. Die Ausschreibung von Stellen für Verwaltungsleitungen erfolgt halbjährlich. Sollten mehr Willenserklärungen für VL-Stellen vorliegen, als im Halbjahr ausgeschrieben werden können, legen Gemeindeverbände und Generalvikariat gemeinsam eine Reihenfolge der Ausschreibung fest. Entscheidende Kriterien dafür sind Belastung des Pfarrers, Erfolgsaussichten sowie Zukunftsorientierung des Pastoralen Raums."

   Erzbischof Hans-Josef Becker begrüßt die gelungene Pilotphase derVerwaltungsleiter und den kommenden Flächenstart ausdrücklich. „Bei uns ist die deutliche Botschaft angekommen, dass vor allem die Leiter Pastoraler Räume zu viele Verwaltungsaufgaben erledigen müssen. Ich möchte, dass unsere Pfarrer wieder mehr Raum für ihre ureigenen Aufgaben haben: Menschen begleiten, den Glauben fördern, Gott erfahrbar machen, zukunftsfähige Formen des Gemeindelebens entwickeln. Und auch das wichtige Ehrenamt von Kirchenvorständen muss auf Zukunft hin leistbar bleiben.“




Gehirnwäsche auf der Leiberger Bühne

Richter und Lügendetektor in Leiberg im Einsatz

Beim Feuerwehrball geht die Kasse flöten

Leiberger Frauen spielen Theater: Der letzte Vorhang ist gefallen

    Leiberg. Die fleißigen Spielerinnen der kfd Leiberg standen wieder auf den „Brettern, die die Welt bedeuten“! Gleich nach Weihnachten waren die Rollenbücher verteilt und das persönliche Rollenstudium für fast 20 gestandene kfd-lerinnen ging in die Intensiv-Phase! Doch nicht nur die Rolle als Richter, Feuermann oder der ortsbekannten Spezialfrau für Neuigkeiten musste sitzen. Auch die entsprechenden Requisiten müssen im Augenblick des Auftritts stimmen. Nach mehreen Aufführungen ist jetzt der letzte Vorhang gefallen.

   Ein  gestandene Richterrobe gehört genauso dazu wie der Lügendetektor mit den dazugehörigen Fachmann. Natürlich ist die Bühne am Speilort „Gasthof Kaiser“ kfd-fein gemacht, damit in Windeseile für jedes Theaterstück genau das richtige Ambiente in den verschiedensten Formen zur Verfügung steht, mal die Wohnstube des Feuerwehrkassierers, mal ein Imbiss-Stand, mal die Richterstube und für das weltberühmte „Leiberg-Spezial“ noch was exklusiveres!

   Die Stammbesucher der Leiberger kfd-Theaterbühne wissen schon genau, was auf sie zukommt: kullernde Lachtränen, minutenlange Lachanfälle mit großem Wiedererkennungs-Wert und das Vergessen der Sorgen des Alltags!

    Die SpezialistInnen auf der Bühne kennen das Alltagsleben von „alten Täntkes und deren Haustieren“, von „Richtern und Staatsanwälten“, vom „Leben der Feuerwehrmänner“ und von „Imbissstand-Besitzern“ ganz genau!   Ihr Kapital ist dabei die eingene Lebens- und Bühnenerfahrung. Es wird natürlich auf der Bühne „up platt und up houch“ gespielt!

     Mit dem Ein-Akter „Feuerwehrball mit Folgen“ versetzen der Feuerwehrmann und Kassierer Hanno Meiners (Michele Stratmann) und sein Freund Gruppenführer Rolf Hinrichs (Petra Kästner) ihr Publikum in eine Stress-Situation, denn nach dem Ball ging auf den Heimweg Hanno die Kasse mit den gesamten Einnahmen verloren. Natürlich ist von den beiden schnell ein Parallel-Geschichte dazu erdacht, doch Ehefrau Rosi (Ramona Schlenke) kennt ihren Mann, sieht schon eine Rivalin in seiner Partnerschaft mit ihren treuen Hanno.

   Als sich auch noch die Reporterin Anni Mehldorn (Linde Meschede)  für die Story ganz nah am „Brandherd“ interessiert, eskaliert die Intensiv-Suche nach der Blaumänner-Kasse. Doch was wäre die Leiberger kfd, wenn nicht schlaue Frauen eine Lösung bereit hielten?

    In der Komödie „Papagei mit Folgen“ führen das Spielteam ihr Publikum in die Welt der Gerichtsbarkeit, weil eine betagte Dame mit dem singenden männlichen Papagei Raphael zusammen wohnt, der sich vornehmlich auf das etwas schlüpfrige Liedgut spezialisiert hat. Gerichtsdiener (Tanja Lausen) sieht bei der anstehenden Tagesordnung des Tages die dringende Aufgabe, sich mit den Korpus der Kreuzes intensiv zu unterhalten und dabei den Ratschlag zu äußern „Du solltest Dich heute vom Gerichtssaal in ein Gotteshaus versetzten lassen, das wäre bei der Verhandlung besser für Dich“!

    Die betagte Halterin des angeklagten Papageien, „Nora Sturm“ (Annette Brauckmeyer) ist angklagt! Sie ist nicht nur Tierliebhaberin, sie ist auch schwerhörig (eine Folgeerscheinung nach langem Wohnen neben einem Steinbruch mit kräftigen Detonationen) und hat in einem Stoffbeutel gleich ihr blechernes Hörrohr zum besseren Verständnis mit der Gerichtsbarkeit mitgebracht. Neben dem Gesang und dem unzüchtigen Repertoire ist der Papagei auch aktiver Sänger im örtlichen Kirchenchor. Nora Sturm versichert Richter Grosch (Ramona Köhler), Staatsanwalt Silberberg (Kerstin Stich) und Rechtsbeistand Lemmle (Kirsten Pickhardt), dass es sich hier um den seltenen Keilschwanz-Papagei handelt, der nur das macht, was er von Nora Sturm gesagt bekommt. Die beiden Zeuginnen Frau Wulf (Christel Hesse) und Frau Baumeister (Mary Hegers) bringen schon einige Erkenntnisse in die Verhandlung, die auch die Gerichtsbarkeit an den Abgrund geraten lässt, doch Nora Sturm ist intelligent und empathisch, zum hohen Gericht und zu ihrem gefiederten Haustier!   

     Wer kennt sie nicht, die Mitmenschen, die als lebende Zeitung oder Lästermaul ihre Mitmenschen nicht mit unwahren Erzählungen verschonen. Mit Kundin Emmi (Birgit Hesse) dem „niggeschitterigen Lastermoul (up platt) hat Imbisstandbesitzer  Otto (Sandra Köhler) keinen leichten Stand! Unter dem Motto „Ich tratsche nicht, ich mein´ ja mant bloß“ stiftet sie täglich viel Unfrieden und macht aus Mücken große Elefanten.

    Als der Junggeselle Kilian Kolbe (Beate Elsner) bei Anblick von Leni (Ute Jansinski) Schmetterlinge am Imbissstand in den Bauch bekommt und Emmi zur Hochform aufläuft, beschließt Imbissstand-Besitzer Otto und seine Freunde, ihr einen Denkzettel zu verpassen. Der mitgebrachte Lügen-Detektor von Kommissar Kilian Kolbe bekommt für das ortsbekannte Lastermoul Emmi dabei eine Schlüsselrolle und eine ganz neue Erkenntnis!

Das tatkräftige kfd-Theater-Team mit vielen schauspielerischen Talenten aus Leiberg mit (von links) Linde Meschede, Beate Elsner, Ute Jasinski, Kirsten Pickhard, Tanja Lausen, Ramona Köhler, Gisela Schaefer, Marielies Schmidt, Annette Brauckmeyer, Sandra Köhler, Christel Hesse, Birgit Hesse, Ramona Schlenke, Mary Hesse, Petra Kästner, Kerstin Stich und Michele Stratmann.






Durch Aufsetzen seines Biretts installierte Generalvikar Alfons Hardt (l.) Daniel Jardzejewski als kanonischen Pfarrer in Bad Wünnenberg.                                                                                                                                 Fotos:pdp/Mario Polzer
Daniel Jardzejewski ist jetzt Pfarrer im Verbund Bad Wünnenberg-Lichtenau
Einführung und Eid am Grab des Heiligen Liborius im Dom


   Paderborn/Bad Wünnenberg/Leiberg.
In der Krypta des Hohen Domes hat Generalvikar Alfons Hardt Daniel Jardzejewski als neuen Pfarrer im Erzbistum Paderborn installiert: Er übertrug dem 40-jährigen Geistlichen die Leitung des neu errichteten Pastoralen Raums/Pastoralverbunds Wünnenberg-Lichtenau, die er zum 1. April übernimmt – jetzt als kanonischer Pfarrer in Bad Wünnenberg. Bis her war der gebürtige Werdohler hier
Pfarrverwalter und Leiter des gleichnamigen Pastoralverbunds. Mit dem Ablegen eines Eids versprach der neue Pfarrer, in den übertragenen Pfarrgemeinden den Gottesdienst zu feiern und die Sakramente zu spenden. Zum Pastoralverbund gehört auch Leiberg.     

    Die Einführung in das Amt des Pfarrers findet traditionell am Grab des heiligen Liborius, Patron des Erzbistums Paderborn, statt. „Es gab Menschen vor uns und es wird Menschen nach uns geben, die wie wir hier standen und stehen werden. Unser Dienst, den wir hier beginnen, ist wichtig: Wir tun, was Jesus uns geheißen hat“, sagte Generalvikar Alfons Hardt bei der Feier.

    Die Kirche leide derzeit unter einem großen Vertrauensverlust, sie stehe unter Druck, dieses verlorene Vertrauen wieder herzustellen. Generalvikar Hardt ermutigte Daniel Jardzejewski dazu, seinen Dienst gerade auch in dieser Situation anzugehen – und Kraft in der Beziehung zu Jesus zu finden. „Wir leben im Hier und Jetzt. Und mit dieser Situation müssen wir umgehen. Ich wünsche Ihnen Mut und weiterhin die Freude, die Sie in Ihrem bisherigen Dienst ausgestrahlt haben“, schloss Generalvikar Alfons Hardt seine Ansprache.  

   Daniel Jardzejewski sprach anschließend das Glaubensbekenntnis und  legte seinen Eid ab. Mit den Worten „indem ich Ihnen mein Birett aufsetze, übertrage ich Ihnen das Amt des Pfarrers dieser Gemeinde mit allen Pflichten und Rechten“, installierte Generalvikar Hardt den neuen  Pfarrer.  





Tag der Umwelt: Umweltschützer finden Patronenhülsen in Leiberg.

Umweltschützer finden Altreifen-Friedhof

Patronenhülsen in der Afteaue

80 Umweltschützer in gelben Westen und im Nebel

Müll-Container am Trafohaus ist randvoll

      Leiberg. Patronenhülsen, aufgeschnittener Öltank, Wohnzimmersofa und auch ein Altreifen-Friedhof (Foto rechts): Randvoll wurde am Tag der Umwelt der Müllcontainer am alten Trafohaus im Bruch. 80 Umweltschützer haben in Leiberg Feld und Flur gesäubert. Nirgendwo im Stadtgebiet ist die Beteiligung an solchen Frühjahrsputz-Aktionen so hoch wie in Leiberg.

    Und die Umwelt-Armada mit ihren weithin sichtbaren gelben Sicherheitswesten wurden im Leiberger Nebel durchaus fündig, auch wenn das Müllaufkommen im Vergleich zu Vorjahren deutlich weniger geworden ist. In diesem Jahr allerdings brachte der Tag der Umwelt, zu dem Heimat- und Verkehrsverein und Sportfischereiverein gemeinsam aufgerufen hatten, doch so einiges zu Tage. 50 Kinder- und Jugendliche, darunter Jungschützen, Tennisjugend, Jugendfeuerwehr, Jugendtreff, Kommunionkinder und Grundschüler sowie auch einige Kindergartenkids, hatten sich mit 30 Erwachsenen auf die Suche nach Unrat gemacht.

  Tatort Afteaue: Dort fanden Umweltschützer leere  Patronenhülsen, die wohl von einer  Schrotflinte stammen. Ganz übel sah es im Bereich Birken/Klegg aus: Dort entdeckten Umweltschützer ein Altreifen-Depot. Auch am Wegesrand der Umweltaktion lag ein deutlich sichtbar abgelegter Reifen: Der Besitzer wusste wohl genau, dass an diesem Tag Müllsammler des Weges gingen. Auf dem Weg zum Pestfriedhof lagen etliche Jalousien im Gebüsch abgelagert. Und auch Autoteile werden in Mutter Natur abgelagert: Dazu gehörte zum Beispiel ein Auspuff. Wer macht so was?

   In der Feldflur lagen auch ein Sofa, eine Liege und Bettzeug. Andere fanden Katzenfutter und Eternit-Platten. Ansonsten das Übliche: Viele Folien, Flaschen (zum Teil noch gefüllt) und Dachziegel. Umweltschützer hatten es nicht leicht, aus zum Teil schwierigem Gelände Müll zu bergen. Wegwerfen geht wohl einfacher. Keinen guten Eindruck hinterließ auch das Umfeld um den Grillplatz am Mühlenbusch.

   In sechs Abteilungen zog die grüne Umwelt-Armada durch den Ort, um einen Zehn-Kubikmeter-Container zu füllen.  Neben dem Container wurden Altreifen getrennt aussortiert. Vize-Vorsitzender Josef Kaiser vom Heimat- und Verkehrsverein Leiberg hatte vor der Reviereinteilung alle begrüßt, nachdem die gelben Sicherheitswesten verteilt worden waren: „Sicherheit zuerst“, ermahnte Josef Kaiser die fleißigen Sammler. Die beiden ausrichtenden Vereine sind dankbar dafür, dass wieder Traktoren und Wagen zur Verfügung gestellt worden sind. Den Abschluss der Umweltsäuberung bildete ein gemeinsames Essen in der Fischerhütte. Serviert wurden Erbseneintopf  und Spaghetti Bolognese.

   Die Einsatzleitung war wieder einmal froh, dass so viele Kinder und Jugendliche, darunter auch Kommunionkinder, am Tag der Umwelt in Leiberg mitgemacht haben. Erneut hatten die Veranstalter auch die Grundschule Bad Wünnenberg gebeten, die Leiberger Kinder zum Mittun aufzurufen. Dieser Bitte kam die Grundschulleitung um Rektorin Ursula Prinz in Bad Wünnenberg gern nach.


Hinein mit dem Müll: Im Container liegt bereits ein demontierter Öltank. Josef Hillebrand (kleines Foto) sortiert einen Altreifen aus. So wie Josef Hillebrand haben mehrere Männer unentgeltlich ihre Fahrzeuge für den Tag der Umwelt in Leiberg zur Verfügung gestellt.


Die "Pestfriedhofgruppe" (hier am bekannten Leiberger Pestkreuz) hatte besonders weite Wege zurückzulegen.


Die "Gelbwesten" vor dem Start bei der Reviereinteilung. 80 Kinder, Jugendliche und Erwachsene kamen zum Tag der Umwelt.


Und es gab auch stille Beobachter: Dieser Fischreiher an der Afte ließ sich nicht stören.




Sternwanderung führt zum Waldfest nach Leiberg

Heimat- und Verkehrsverein setzt viele Zeichen im Aftedorf

    Leiberg.  Ein neues Dach für den Glockenturm an der mittelalterlichen Andeper Kirchstelle, eine Ladestation für Elektroräder am ehemaligen und nun vereinseigenem Trafohaus oder der Widerstand gegen Bürener Trinkwaserpläne im Empertal: Der Heimat- und Verkehrsverein Leiberg hat unter Vorsitz von Hubert Dören nach einem arbeits- und ereignisreichen Jahr Bilanz in der Jahreshauptversammlung im Gasthof Stratmann gezogen und  Pläne für das begonnene Jahr vorgestellt  

     In diesem Jahr ist das Leiberger Waldfest am 3. August zugleich auch Ziel der mittlerweile dritten Bad Wünnenberger Sternwanderung. Dazu sollen bereits am Nahmittag alle Imbissstände geöffnet sein, von der Kuchenbar über Champignons, Burger bis zum Steak und zur Bratwurst. Eingebunden ist auch die offene Schnick-Schnack-Schnuck-Meisterschaft, wenn Kinder beim bekannten Fingerspiel ihre Besten ermitteln.

    Erneut hat Vorsitzender Hubert Dören die Entscheidung der Bezirksregierung Detmold kritisiert, der Stadt Büren jährliche eine von 400.000 auf 700.000 Kubikmeter Wasser erhöhte Bezugsmenge im Empertal zu gestatten. Damit werde dem kleinen  Wiesental rund 70 Prozent Wasser entzogen, befürchtet der Heimat- und Verkehrsverein  Auswirkungen auf die Ökologie. Etliche Einwendungen aus Leiberg gegen die Bürener Wasserpläne hatten dazu geführt, dass die Stadt etliche Auflagen erfüllen und immer wieder Kontrollen nachweisen muss.

   Zu einem kleinen Wahrzeichen in der Advents- und Weihnachtszeit ist der beleuchtete Glockenturm an der Andeper Kirchstelle hoch über dem Aftetal geworden. Den weithin sichtbaren Turm hat die Schnelle Eingreiftruppe des Vereins mit einem Kupferdach ausgerüstet, das das marode Holzdach ersetzt. Die Energiestiftung Sintfeld hatte das Projekt finanziell unterstützt. LED-Leuchten sorgen für Energiesparen.

    Energie kostenfrei tanken können Radler jetzt am viel befahrenen Radweg durch das Aftetal: An dem ehemaligen Trafohaus, dass der Heimat- und Verkehrsverein als Industriedenkmal übernommen hat, befinden sich nun eine Ladestation mit drei Steckdosen für elektrische Fahrräder.   

    Der Heimat- und Verkehrsverein erzeugt auf der vereinseigenen Hödde-Halle seit etlichen Jahren mit einer Photovoltaikanlage Sonnenstrom. Die 12-KW-Anlage ist nun bezahlt, berichtete Kassierer Heribert Schmidt, der für 2018 einen fünfstelligen Überschuss meldete und von einem auch wirtschaftlich erfolgreichen Jahr für den rührigen Verein sprach. Eine von Kassenprüfer Hans-Jürgen Kästner beantragte Entlastung des Vorstandes wurde zur reinen Formsache.

      Es sind viele sichtbare Zeichen in Leiberg, für die der Heimat- und Verkehrsverein verantwortlich zeichnet – oft unerkannt in der Öffentlichkeit. Dazu zählen das Natursteintretbecken im Empertal, der beleuchtete Schlitten und der Christbaum im Bruch zur Advents- und Weihnachtszeit, zwei Schwalbenhäuser in Form der alten Dorfschmiede und des einstigen „Spritzenhauses“, Blumenschmuck an der Kirche oder im Bruch sowie der Tag der Umwelt im Frühjahr mit 80 Teilnehmern, Waldfest im August und Adventszauber am Glockenturm am Sonntag vor Weihnachten.  Ein Garant für die Erfolgswelle ist dabei die Schnelle Eingreiftruppe, die seit fast 13 Jahren in Leiberg im Einsatz ist. Auch für den Leiberger Internetauftritt oder bei Facebook ist der Heimat- und Verkehrsverein verantwortlich. Inzwischen wurden die Leiberger Seiten im Internet  2,3 Millionen Mal aufgerufen.

    Der Vorstand soll künftig für vier Jahre gewählt werden. Außerdem wird ein Wahlmodus eingeführt, wonach immer nur die Hälfte des Vorstandes zur Wahl steht, um eine gewisse Kontinuität zu sichern.

    Für ihren Einsatz für die Schnelle Eingreiftruppe dankte Vorsitzender Hubert Dören Änne Hötger mit einem Blumenstraße: Sie sorgt regelmäßig für ein zünftiges Frühstück vor dem Arbeitseinsatz der Männer.  Neue Kassenprüferin für den turnusgemäß ausscheidenden Hans-Jürgen Kästner ist dessen Ehefrau Petra Kästner.




Zum Zahlenland gehört auch die Kegelbahn von Gastwirt Josef Kaiser (links): Es geht immerhin um alle Neun

Leiberger Kinder besuchen das Zahlenland

Dazu gehört auch die Neun auf der Kegelbahn im Landgasthof Kaiser

   Leiberg. Im Kindergarten macht das Kind wichtige Lernerfahrungen, die es für seine Persönlichkeitsentwicklung und für einen guten Schulstart braucht. Dazu gehören neben vielen anderen Dingen auch mathematische Inhalte. Auf diesem Gebiet benötigen die Kinder vielfältige Anregungen,  die sie fordern und fördern und ein Fundament für weiteres aufbauendes Lernen schaffen.

   Kinder im Vorschulalter haben großes Interesse an Zahlen, Formen, Mengen, Größen und Gewichten, die sie in ihrem täglichen Umfeld wahrnehmen. Das Projekt: „Komm mit ins Zahlenland“ soll in Leiberg einen Beitrag dazu leisten, den Kindern die Welt der Zahlen zu eröffnen.

  Dabei sollen nicht Lerninhalte der Grundschule vorweg genommen werden. Die Kinder können sich spielerisch mit mathematischen Inhalten auseinandersetzen und hoffentlich wird dabei die Freude an der Mathematik geweckt.

   Um diese Ziele im Kindergarten „Regenbogenland“ umzusetzen, hieß es auch in diesem Jahr wieder für die zukünftigen Schulanfänger: „Komm mit ins Zahlenland“.

   Nach einander lernten die Kinder jede Woche zwei Zahlen von 1 – 10 kennen. Jede Zahl wohnt in einem Zahlengarten, dessen geometrische Form im engen Zusammenhang mit der Zahl steht. Die „Drei“ wohnt z.B. in einem Dreieck und die „Vier“ in einem Quadrat. In jeden Zahlengarten gehören auch ein passendes Zahlenhaus und ein Zahlenturm. Über die Zahlenstraße gehen die Kinder bei jedem Besuch ins Zahlenland und wieder hinaus.

   Alle Zahlen wurden auf vielfältige Weise entdeckt. Durch Geschichten, Lieder, Malarbeiten, Reimen und Spielen wurden die Kinder mit den Zahlen vertraut und mit viel Freude entdeckten sie Zahlen in ihrer Umgebung. Viel Spaß hatten die Kinder an dem Zahlenkobolt Kuddelmuddel, der oft alles durcheinander brachte und freche Streiche spielt.

   Aber Gott sei Dank konnten die Kinder dann mit einem Zauberspruch die gute Fee Vergissmeinnicht rufen, die ihnen half, den Fehler zu erkennen.

   Einen besonderen Höhepunkt erlebten die Kinder nach dem Besuch der Zahl „Neun“. Josef Kaiser vom Landgasthof Kaiser stellte die Kegelbahn zur Verfügung, und die Kinder versuchten „Alle Neune“ um zu kegeln. Vielen Dank dafür an Josef Kaiser, der allen Kindern auch noch ein Getränk spendierte.

   Ein gelungener Abschluss war der gemeinsame Zahlenlandbesuch mit den Eltern und Kindern.

Im Zahlengarten.




Rückzieher bei der Fronleichnamsprozession:
Sie findet jetzt doch donnerstags statt
Dann können auch die Musiker Prozession begleiten


    Leiberg.
 Bei der Festlegung der Fronleichnamsprozession für dieses Jahr 2019 geht es in Leiberg recht turbulent zu. Entgegen der Ankündigung des Pastoralteams Bad Wünnenberg soll die Fronleichnamsprozession jetzt doch wieder wie in all den Jahren zuvor am Fest Fronleichnam, also am Donnerstag, 20. Juni, durchgeführt werden. Das hat Pfarrsekretärin Linde Meschede nach einer Sitzung des Leiberger Pfarrgemeinderates LEIBERG AKTUELL  mitgeteilt.

    Damit nimmt nach derzeitigen Stand die Agatha-Pfarrgemeinde Abschied von Plänen, die Fronleichnamsprozession schon am Sonntag, 16. Juni, durchzuführen.

   Die erneute Veränderung ermöglicht es nun auch dem Musikverein Leiberg, am Fest Fronleichnam die Prozession zu begleiten. Der Sonntags-Termin, der jetzt wieder fallen gelassen wurde, hätte eine Prozession ohne Leiberger Musikverein zur Folge gehabt. Am Sonntag, 16. Juni, ist der Musikverein Leiberg nach Angaben seines Vorsitzenden Winfried Uhle nämlich schon bei einem auswärtigen Schützenfest verplichtet. 

Foto: Unser Archivbild zeigt die Fronleichnamsprozession 2007. Damals wie heute sind auch 2019 die Leiberger Musiker dabei, weil der Termin mal wieder abgeändert worden ist.



Neue Brücke über die Olveke im Empertal: Die Schnelle Eingreiftruppe mit Helfern wie (von links) Willi Fuhr, Ewald Hötger, Friedel Hillebrand und Ferdi Schlucker sorgen für einwn trockenen Überweg über den Wiesenbach.

Foto: Heribert Schmidt

Brückenschlag im Empertal:

Eingreiftruppe legt neuen Steg über Olveke

   Leiberg. Der Brückenschlag im Empertal in Leiberg ist gelungen. Fleißige Hände der Schnellen Eingreiftruppe vom Heimat- und Verkehrsverein haben an sonnenreichen Februartagen eine neue Brücke über den Olvekebach im Bereich des Natursteintretbeckens gelegt. Die neue Brücke ersetzt eine marode und Jahrzehnte alte Holbrücke, die im Laufe der Zeit morsch geworden und von der Einsatztruppe entfernt worden war.

    Jetzt können Wanderer wieder trockenen Fußes und gefahrlos den Bach überqueren. Ein erster Belastungstest mit vier Mitgliedern der Schnellen Eingreiftruppe ergab, dass der auf einer Stahlkonstruktion ruhende Übergang mühelos 400 Kilogramm verträgt, teilte Heribert Schmidt mit. Da geht aber wohl noch mehr.

     Die neue Brücke war in der vereinseigenen Hödde-Halle vorbereitet worden. Die Energiestiftung Sintfeld hat die Finanzierung der  neuen Brücke mit mehreren tausend Euro kräftig unterstützt. Hand- und Spanndienste leistete die Schnelle Eingreiftruppe des Heimat- und Verkehrsvereins Leiberg.  







Ehrungen in der kfd Leiberg von links: Vorstandsmitglied  Hiltrud Pickard, Helga Knaup, Anneliese Tölle, Brigitte Stratmann und Vorstandsmitglied Beate Elsner

Nach Rücktritt der Vorsitzenden führt Team die kfd Leiberg

Langjährige Mitglieder geehrt

   Leiberg.
Die Katholische Frauengemeinschaft Leiberg  (kfd) wird nun von einem vierköpfigen Team geführt. Das wurde in der Generalversammlung im Pfarrheim bekannt, nachdem Vorstandsmitglied Linde Meschede vom Rücktritt der bisherigen Vorsitzenden Anita Kaiser aus gesundheitlichen Grüdnen berichtet hatte.

    In diesem Jahr hatten Vorstand und Mitarbeiterinnen der kfd entschieden, der Jahreshauptversammlung einen neuen Rahmen zu geben. So wurde nach der Messe in der Kirche ein Frühstücksbuffet für alle Anwesenden angeboten. Um die Arbeit des Vereins nach dem Rücktritt weiterzuführen, werden die übrigen vier Vorstandsfrauen Hiltrud Pickhard, Beate Elsner, Linde Meschede und Kerstin Stratmann die Vorstandsarbeit als Team weiter führen.

    Nach dem Frühstück folgte der Rückblick auf das kfd Jahr 2018 und der von der Kassiererin Beate Elsner vorgetragene Kassenbericht, aus dem hervorging, dass die kfd mit einem Gewinn ins neue Jahr starten kann. Hiltrud Pickard stellte das vorläufige Jahresprogramm 2019 mit diversen Fahrten und geplanten Aktionen vor, mit der anschließenden Bitte um weitere Vorschläge aus der Versammlung. Ausdrücklich verwies sie darauf, dass dem Vorstandteam auch im Laufe des Jahres gerne Vorschläge zur Ergänzung des Jahresprogramms gemacht werden können.  

   Geehrt wurden in diesem Jahr für langjährige Vereinszugehörigkeit: Marion Hillebrand und Monika Pätzold (25 Jahre), sowie Helga Knaup, Anneliese Tölle und Brigitte Stratmann (50 Jahre).

Renate Dören und Nadine Henneken scheiden als Mitarbeiterinnen aus. Das Vorstandsteam bedankte sich für das Engagement für den Verein.

Das offizielle Ende der Versammlung bildete eine kurze Abstimmung darüber, in welcher Form die Jahreshauptversammlung 2020 stattfinden soll. Einstimmig wurde beschlossen, bei dem Samstag mit Frühstück zu bleiben.



Für 750.000 Euro: Kunstrasenplatz und "neues" Sportheim in Leiberg

Bauarbeiten beginnen im Frühjahr und dauern bis zu vier Monate

Erlösverwendung Weihnachtsmarkt vertagt

Musikverein kann bei Fronleichnamsprozession nicht spielen

Zerstörte Schutzhütte am  Pestfriedhof: Wer kann helfen?

     Leiberg. Mit dem Bau eines neuen Kunstrasenplatzes soll im Aftetal in Leiberg im April oder Mai begonnen werden. Das hat Schatzmeister Frank Carl von der Fußballspielvereinigung (FSV) Bad Wünnenberg/Leiberg in der Mitgliederversammlung des Leiberger Dorfgemeinschaftsvereins in der Gaststätte Stratmann mitgeteilt. Frank Carl rechnet mit einer Bauzeit von drei bis vier Monaten.

    Gleichzeitig mit dem etwa 650.000 Euro teuren Neubau der Kunstrasenanlage wird das Sportheim im Aftetalstadion erweitert und saniert. Dafür rechnet der FSV-Schatzmeister mit weiteren 100.000 Euro Kosten. Geplant sei eine Erweiterung des Verkaufsraums in Richtung Sportplatz sowie ein Einbau von fünf Duschkabinen. Auch der Aufenthaltsraum soll renoviert werden. Die Energiestiftung Sintfeld beteilige sich mit 20.000 Euro am Umbau des Sportheimes, das samt der Sportanlage 1973 in Betrieb genommen worden war. Mit Eigenleistung wollen die Sportler die Kosten senken.

   Standort Leiberg hat größte Vorteile

Frank Carl rechnet künftig mit jährlichen Unterhaltungskosten von 1800 bis 2000 Euro. Das gesamte Gelände wird umzäunt: Dafür mussten inzwischen die hohen Hecken mit einem Kahlschlag weichen.

    Leiberg war im Stadtgebiet als Standtort für eine Kunstrasenanlage favorisiert und politisch bestimmt worden, weil am Standort Aftetal keine Konflikte mit Nachbarn zu befürchten seien: Der Sportplatz hält ausreichend Distanz zur Wohnbebauung. Außerdem seien genügend Parkplätze vorhanden. Am Standort Bad Wünnenberg im Aatal sei dagegen mit Konflikten in der Nähe der Klinik zu rechnen gewesen, wenn der Spielbetrieb noch zunehme, sagte Frank Carl. Künftig will die FSV im Winter oder bei ungünstiger Witterung in Leiberg, sonst in Bad Wünnenberg Spiele austragen.

   Weihnachtsmarkt mit "Rudelsingen"

 Auch in diesem Jahr soll es am 8. Dezember (zweiter Adventssonntag) wieder einen Weihnachtsmarkt in und bei der Schützenhalle geben. Dorfgemeinschaftsvereinsvorsitzender Hubert Dören möchte die Arbeit auf etwa acht bis zehn Vereine verteilen, die später auch von erhofften Erlösen profitieren sollen. Bisher haben sich  Schützenverein, HTSV, Caritas, Volkstanzgruppe sowie der neue Verein „Leiberger Frauen- und Generationstreff“ dazu bereiterklärt. Der Tennisverein will eine Entscheidung im Vorstand treffen. Die FSV prüft noch, ob eine weitere Belastung angesichts der großen Aufgaben beim Kunstrasenbau und Sportheim möglich sei. Von der katholischen Frauengemeinschaft, die in der Mitgliederversammlung des Dorfgemeinschaftsvereins nicht vertreten war, liegt keine Aussage vor.   Die Kfd hatte sich im Vorjahr aber am Weihnachtsmarkt kräftig beteiligt: Man setzt wieder auf die Mitarbeit der Frauen. TC-Chef Frank Rustemeier regte ein "Rudelsingen" beim Weihnachtsmarkt an.

     So wurde in Abwesenheit der Kfd auch eine Entscheidung vertagt, wie der Erlös des Weihnachtsmarktes 2018 in Höhe von rund 3000 Euro verwandt werden soll. Dazu hat Vorsitzender Hubert Dören für den 26. Februar zu einem neuen Gesprächskreis eingeladen.

    Beim Aufräumen ist noch Luft nach oben

Vorsitzender Hubert Dören hat bei der Rückschau auf den Weihnachtsmarkt neben viel Lob auch mit Kritik nicht gespart. Aufräumen und Saubermachen seien letztlich bei wenigen Händen hängen geblieben. Jeder solle doch seinen Arbeitsplatz sauber verlassen, stimmte Vorsitzende Ramona Köhler vom Leiberger Frauen- und Generationstreff (LFG) dem Vorsitzenden zu.  

     Die Schutzhütte am Wanderweg  in der Nähe des Pestfriedhofs bereitet Sorgen. Orkan Friederike hatte die beliebte Hütte im Januar 2018 zerlegt. Nun hat der Kirchenvorstand mit Karl Hesse einen Wiederaufbau angeregt. Die Forstbehörde habe sich bereiterklärt, das Holz zu spendieren, will den Wiederaufbau aber auf ihren Grundflächen nicht stemmen. Es sind Kosten in Höhe von 5000 Euro im Gespräch. Ortsvorsteher Christian Carl will mit der Stadt Bad Wünnenberg Gespräche führen.

    Prozession ohne Leiberger Musiker

Die nächste Fronleichnamsprozession könnte in Leiberg zu einem musikalischen Notstand werden. Die Prozession findet angesichts des Priestermangels in diesem Jahr nicht am Feiertag (20. Juni)  selbst, sondern schon am Sonntag zuvor am 16. Juni statt. An diesem Sonntag spielt der Musikverein Leiberg allerdings bei einem auswärtigen Schützenfest und könne daher nicht die Prozession begleiten, sagte Vorsitzender Winfried Uhle vom Musikverein Leiberg.

    In der Mitgliederversammlung  des Leiberger Dorfgemeinschaftsvereins berichtete  Schatzmeister Hartmut Schmidt im Kassenbericht über einen Überschuss mit einer vierstelligen  Summe im Vorjahr. Kassenprüfer Stefan Sprenger bescheinigte dem Vorstand eine einwandfreie Kassenführung: Einstimmig erteilte die Versammlung dem Vorstand Entlastung. Neue Kassenprüferin ist Ingrid Brand in Nachfolge von Elke Poser, die turnusgemäß ausscheidet.

     Zu Beginn der Zusammenkunft der Dachorganisation aller Leiberger Vereine hatte Rechtsanwalt Ringo Grenz  die anwesenden Vereine über die seit Mai 2018 Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) informiert. Er regte unter anderem an,  von Vereinsmitgliedern eine Einwilligungserklärung über gesammelte Daten einzuholen. Ein VHS-Abend biete am 20. Februar (19.30 Uhr) in Bad Wünnenberg eine detaillierte Vorstellung der DSGVO.




Neues Baugebiet in Leiberg
Weitere Wohnhäuser am Geseker Weg


   Leiberg. Die Nachfrage nach Bauland ist in Leiberg offenbar so groß, dass die Stadtväter für das Aftedorf ein weiteres Baugebiet ausweisen wollen. Dazu hat nun der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Bad Wünnenberg den Weg geebnet. Es handelt sich um ein 1,67 Hektar großes Gelände in Verlängerung des jüngsten Baugebietes am Geseker Weg. Das neue Baugebiet trägt den Namen "Zum alten Sportplartz". Unklar ist noch, wieviele Bauplätze in dem Gelände ausgewiesen werden können.

Dazu schreibt das Westfälische Volksblatt in seiner Ausgabe vom 26. Januar 2019:

  "Auf den Weg gebracht hat der Ausschuss zudem einen Aufstellungs- und Entwurfsbeschluss für den Bebauungsplan »Zum alten Sportplatz« in Leiberg. Im Anschluss an das Wohngebiet »Geseker Straße« soll ein weiteres Allgemeines Wohngebiet im beschleunigten Verfahren entwickelt werden. Der Bebauungsplan umfasst voraussichtlich einen Bereich von 1,67 Hektar im nördlichen Leiberg. Wie viele Bauplätze dort entstehen können, soll die weitere Planung ergeben. Gebäude mit maximal zwei Wohnungen und Doppelhäuser mit jeweils einer Wohnung könnten dort entstehen. Der Leiberger Ortsvorsteher Christian Carl bestätigte in der Sitzung noch einmal die vorhandene Nachfrage im Ort."




Christopher Scharfen (links) hat die Bäckerei Kaiser übernommen. Damit bleibt der fast 100 Jahre alte Traditionsbetrieb in Familienhand, denn Juliane Kaiser (rechts) ist Tante ihres Neffen Christopher. Viele Kunden sind froh und dankbar, dass die Bäckerei weitergeführt wird, - jetzt in der vierten Generation.

Generationswechsel in der Bäckerei Kaiser:

Christoph Scharfen übernimmt Traditions-Familienbetrieb

   Leiberg. Seit fast 100 Jahren, in der 3. Generation, steht die Bäckerei Kaiser aus Leiberg für hochwertige Handwerksqualität ihrer Backwaren. Nun ist es an der Zeit an die nächste Generation zu denken.

    Christopher Scharfen hat zum 1. Januar 2019 die Bäckerei Kaiser aus Leiberg übernommen. Der Leiberger führt somit den Familienbetrieb in vierter Generation fort. Seine Tante und bisherige Eigentümerin, Juliane Kaiser, zieht sich nach langjähriger Tätigkeit aus der Geschäftsleitung zurück, bleibt jedoch der Bäckerei mit Rat und Tat erhalten.

    Juliane Kaiser bedankt sich auf diesem Wege ganz herzlich für die bisherige Unterstützung ihrer Familie, ihrem starken Mitarbeiterteam und ihrer treuen Kundschaft.

    Christopher Scharfen selbst ist seit fünf Jahren als Bäckermeister in dem Unternehmen im Einsatz und führt nun die rund 35 Mitarbeiter, für die sich – genauso wie für die Kunden – keine Änderungen aufgrund des Besitzerwechsels ergeben.

   Die hohe Qualität der Backwaren wird in regelmäßigen, freiwilligen Prüfungen der Bäckerinnung bestätigt und ausgezeichnet.

    Kaiser’s Backwaren in Handwerksqualität bekommen Kunden in den Filialen in Leiberg, Fürstenberg, Haaren, Büren und Brenken.

     Christopher Scharfen ist stolz, mit dem vorhandenen starken Team die Familientradition fort zu führen.





Ohne Helfer funktioniert kein Kindermusical.
Für Kindermusical in Leiberg:
HTSV sucht dringend Übungsleiter


    Leiberg. Der HTSV Leiberg sucht dringend Übungsleiter für das Kindermusical 2019. Nach vielen erfolgreichen Jahren soll auch in diesem Jahr wieder ein Musical einstudiert und aufgeführt werden. Dies ist allerdings nur mit genügend Übungsleitern möglich.

     Interessenten können sich bei Madlen Dören, Tel. 02953/1861, madlendoeren@t-online.de oder bei jedem anderen Vorstandsmitglied melden.




Landfrauen bieten öffentlichen Bücherschrank an


    Leiberg. Im Sinne der Nachhaltigkeit (wer liest schon ein Buch mehr als einmal?) und um den Austausch von Literatur zu unterstützen, gibt es seit kurzem auf Initiative der Leiberger Landfrauen in der Aula der Leiberger OGS einen öffentlichen Bücherschrank.

    In diesen kann jeder Bürger seine (gut erhaltenen) Bücher einstellen, um sie anderen Lesern anzubieten. Man darf jederzeit Bücher entnehmen und diese zum Lesen mitnehmen; ob man sie zurückbringt, behält, tauscht oder nicht, entscheidet jeder Nutzer selbst.

   Um den geregelten Ablauf der OGS nicht zu stören, ist die Bücherausleihe zeitlich auf freitags von 17 bis 20 Uhr beschränkt.




Leiberger Frauen gründen neuen Verein
Er heißt "Leiberger Frauen- und Generationstreff" (LFG)


   Leiberg. Leiberger Frauen haben im Landgasthof Leiberg einen neuen Verein gegründet. Er heißt "Leiberger Frauen- und Generationstreff". Zu LFG-Vorsitzenden wurden Ramona Köhler und Kerstin Stich gewählt.

    Dem Aufruf einiger Leiberger Frauen zur Vereinsneugründung waren deutlich mehr Menschen als erwartet gefolgt. Statt der erwarteten 30 kamen etwa 75 Leiberger Frauen zur Gründungsversammlung.

  Nach Verlesen der Satzung wurde ein Vorstand gewählt. Der neue Verein strebt die Gemeinnützigkeit an. Das Programmangebot entspricht zunächst einmal weitgehend dem Angebot des örtlichen Landfrauenvereins. Beobnachter rechnen damit, dass sich der Landfrauenverein demnächst in Leiberg auflöst.




Es gibt Veränderungen in der Führungsspitze der Leiberger Schützen: Oberst Werner Müller (rechts) begrüßt den amtierenden Schützenkönig Rolf Schäfer (Mitte) als neuen Geschäftsführer in seinen Reihen und ernennt dessen Vorgänger Hartmut Schmidt (links) nach 12-jähriger Vorstandsarbeit zum Ehrenoffizier im Heimatschutzverein Leiberg.

Festzüge in Leiberg: "Mir schwillt der Kamm"

Beteiligung an Festzügen steht heftig in der Kritik

Pfarrgemeinderats-Chef rechnet mit säumigen Schützen ab

Es gehen montags mehr zum Frühstück als zu den Festzügen

Rolf Schäfer löst Hartmut Schmidt als Geschäftsführer ab

Werner Müller als Oberst einstimmig bestätigt

    Leiberg. Beim Schützenfest in Leiberg nehmen montags am Schützenfrühstück  inzwischen deutlich mehr Schützen teil als an den drei Festzügen des Volksfestes. Darüber sind in der Generalversammlung des Heimatschutzvereins Leiberg mit fast 200 Schützen im Landgasthof Kaiser deutliche Worte gefallen. Am schärfsten formulierte diese Entwicklung Pfarrgemeinderatsvorsitzender und Schützenbruder (seit 45 Jahren) Hartmut Kaiser: „Die Beteiligung am Umzug am Sonntag ist erbärmlich.“

    Hartmut Kaiser (Foto links) rechnete vor, dass im gut 600 Mitglieder zählenden Verein nur noch jeder Fünfte an den Festzügen teilnehme, dafür aber montags gern zum Schützenfrühstück gehe. Es stünden „Männer in besten Jahren“ mit dem Bierglas in der Hand am Straßenrand, um sich den Umzug anzuschauen. Der Pfarrgemeinderatsvorsitzende, der vom wiedergewählten Oberst Werner Müller Punkt für Punkt volle Unterstützung erfuhr, beklagte auch eine mangelhafte Beteiligung der Schützen am Gottesdienst zum Schützenfestauftakt am  Samstag. Er sprach von Auflösungserscheinungen beim Weg von der Schützenhalle zum Kirchplatz, auf dem der Gottesdienst mit anschließendem Zapfenstreich stattfindet. Dies sei mit den  auf der Fahne verbrieften Werten wie „Glaube, Sitte, Heimat“ nicht vereinbar und widerspreche dem Geist der Vereinssatzung, die auch die Förderung der Religion zum Inhalt habe.

   "Nicht nur ans Freibier glauben"

    Kaiser hatte zuletzt noch 120 Schützen sonntags beim Festzug gezählt: Dabei habe doch jeder Schützenkönig ein Anrecht, dass  Schützen ihm möglichst zahlreich im Festzug folgten.  Leiberg biete mit so einer Beteiligung auswärtigen Gästen ein schlimmes Bild: „Mir schwillt der Kamm“ sagte Hartmut Kaiser wörtlich.  „Glaube“ heiße wohl nicht, dass man nur an das Freibier zum Schützenfest glaube. Ausdrücklich lobte Kaiser die hohe Beteiligung der Jungschützen: "Ihr habt uns den A.... gerettet."

    Zuvor hatte auch schon der alte und neue Schützenoberst Werner Müller die Teilnahme  an den Festzügen im Jahresbericht zum Thema gemacht. Der Oberst spielte gar mit dem Gedanken, Marken fürs montägliche Schützenfrühstück schon sonntags beim Festzug zu verteilen. Dann kämen beim beliebten Frühstück vorm Vogelschießen nur die zum Tisch, die auch am sonntäglichen Festzug teilgenommen haben. Der Vorschlag stieß auf Widerspruch.

   Ein Vorschlag eines Schützen, samstags auf den Festzug durchs Bruch zu verzichten und stattdessen die neuen Baugebiete zu beglücken, lehnt Oberst Werner Müller strikt ab: „Das Unterdorf gehört zu Leiberg.“

     In der Generalversammlung des Schützenvereins Leiberg hat es eine wichtige personelle Veränderung gegeben. Schriftführer Hartmut Schmidt stand nach zwölfjähriger Vorstandsarbeit nicht mehr zur Verfügung: Sein Nachfolger ist der amtierende Schützenkönig Rolf Schäfer, der in Leiberg bereits Sitzungspräsident im Karneval ist und auch im Sportverein als Geschäftsführer leitende Funktionen ausübt. Hartmut Schmidt wurde auf einstimmigen Beschluss der Generalversammlung zum Ehrenoffizier ernannt.

  Gut gefüllte Kassen im Schützenverein: Schulden waren gestern

      Ansonsten standen einstimmige Wiederwahlen an. Oberst Werner Müller bleibt ebenso im Amt wie die beiden Zugführer Manfred  Vogd (erster Zug) und Joachim Kaiser (dritter Zug). Über Wiederwahlen freuten sich auch Fähnrich Johannes Henneken und die Fahnenoffiziere Heinrich Stich und Rüdiger Pickhardt, die für die zweite Fahne verantwortlich bleiben.   Die sechsköpfige Stellvertreter-Riege besteht nun aus Maik Donschen, Marcel Sieren, Christopher Scharfen, Patrick Donschen, Simon Stratmann und Jascha Pickhardt. Neuer Kassenprüfer ist Matthias Fuhr, der Willi Fuhr turnusgemäß ablöst.

    Wirtschaftlich steht der Leiberger Heimatschutzverein glänzend dar. Kassierer Michael Stratmann meldete im operativen Geschäft eine fünfstellige Überschusssumme. Nach etlichen Darlehnsjahren, die nicht zuletzt ständigen Investitionen in die vereinseigene Schützenhalle geschuldet sind, ist der Verein nun längst schuldenfrei und verfügt über eine gute Liquidität mit einer ebenfalls guten fünfstelligen Summe. Kein Wunder, dass die Versammlung auf Vorschlag von Kassenprüfer Achim Hesse dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilte.  

Bier wird zum Schützenfest teurer

     Unter anderem wirft die Fotovoltaikanlage auf dem Dach der Halle schöne Überschüsse ab. Der Schankvertrag mit dem Festwirt wurde für dieselbe Summe wie 2018 verlängert. Dafür müssen Leiberger Schützenfestbesucher beim Fest vom 25. bis 27. Mai 10 Cent mehr für die Flasche Bier (dann 1,70 Euro) und zwei Euro mehr für die Kiste Bier (dann 34 Euro) bezahlen.

 Er macht es wirklich für 10 Euro

      Die Vogelvergabe fürs nächste Schützenfest bot das übliche Spektakel in der Generalversammlung. Nach einer Erstforderung von 350 Euro erhielt dann letztendlich  Ex-Schützenkönig Kevin Schmidt (Foto rechts) den Zuschlag: Er bekommt für den Adler aus Pappelholz gerade einmal zehn Euro Gehalt. Besser als nichts: Es hat in Leiberg schon häufiger Jahre gegeben, in denen Vogelbauer für diese Ehre sogar noch Geld bezahlen mussten. Vier Wochen vorm Fest will Oberst Werner Müller den Vogel sehen und begutachten. Die Jungschützen bauen ihren Vogel selbst und bekommen vom Oberst dafür ein Schächtelchen (Bier).

    Im Beisein von Schützenkönig Rolf Schäfer, Jungschützenkönig David Schaefer, Ehrenoberst Heinz-Friedel Schmidt und Ortsvorsteher Christian Carl hat Musikvereinsvorsitzender Winfried Uhle darauf hingewiesen, dass er nun nach Klaus Füser die Verwaltung der städtischen Musikerbühne übernommen habe. Jeder, der diese Bühne - auch privat - mieten möchte, könne sich an Winfried Uhle wenden.  Apropos Musikverein: Dirigent Martin Hesse warb um Nachwuchs und kündigte eine öffentliche Probe an.

  Mallorca-Party: Das haben die Jungschützen klasse gemacht

    Im nächsten Herbst soll es in Leiberg wieder eine Mallorca-Party in der Schützenhalle als Nachfolge des aufgegebenen Oktoberfestes geben. Oberst Werner Müller sprach von einem großartigen Erfolg der vergangenen Mallorca-Party, die von Jungschützen ausgerichtet worden war: „Das habt Ihr klasse gemacht“, sagte der Leiberger Oberst.

    Eine Sammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ergab 370 Euro, die der Verein auf 400 Euro aufstockt.

    Zur Betreuung seiner Internetseite sucht der Schützenverein Leiberg Unterstützung. Dies hatte bislang der ausgeschiedene Geschäftsführer Hartmut Schmidt geleistet. Wer Interesse hat, soll sich beim Oberst Werner Müller melden.


Die neue Führungsriege des Leiberger Schütenvereins mit dem verabschiedeten Ehrenoffizier Hartmut Schmidt (4. von links) um Oberst Werner Müller (vorne Mitte).



Noch ist die Olveke im Leiberger Empertal ein urwüchsiger Bach. Was wird, wenn Büren jährlich 700.000 Kubikmeter Wasser abzapft?

RP entscheidet: Büren darf in Leiberg 700.000 Kubikmeter Wasser abzapfen

Büren muss allerdings zahlreiche Auflagen erfüllen und Rapport geben

Sorgen um die Ökologie im kleinen Wald- und Wiesental

   Leiberg/Büren. Die Stadt Büren darf von Januar an 30 Jahre lang jedes Jahr 700.000 Kubikmeter Trinkwasser aus zwei Empertal-Quellen in Leiberg abschöpfen. Das hat die Bezirksregierung Detmold entschieden und damit dem Antrag der Stadt Büren in vollem Umfang entsprochen.  Zum Antrag der Stadt Büren hatte es etliche Einwendungen aus dem Bad Wünnenberger Rathaus und auch aus Leiberg gehagelt. In Leiberg wird befürchtet, dass die Ökologie im Wald- und Wiesental Schaden nimmt. Die Bezirksregierung hat der Stadt Büren etliche Auflagen zum Schutz der Ökologie auferlegt: Sie muss in bestimmten Zeitabständen immer wieder Berichte und Gutachten vorlegen,

    Nach der in Leiberg umstrittenen Entscheidung der Bezirksregierung darf die Stadt Büren künftig deutlich mehr Trinkwasser im Empertal fördern als die bisher erlaubten 448.000 Kubikmeter (jährlich). Die beiden Quellen im Empertal, aus denen Büren seit 1911 Wasser bezieht, sprudeln etwa eine Million Kubikmeter jährlich.

    Die Stadt Büren muss gewährleisten, dass mindestens drei Liter Wasser pro Sekunde in den Bach Olveke fließen.  An diesen drei Litern entzündet sich der Streit, der Heimat- und Verkehrsverein, Sportfischer, Fischereigenossenschaft, Ortsvorsteher Christian Carl oder  Wünnenbergs Bürgermeister Christoph Rüther mit etlichen anderen Bürgern zu zahlreichen Einwendungen gegen die Bürener Wasserpläne im Empertal veranlassten. Im Raum Bad Wünnenberg hält man diese Abflussmenge für viel zu gering.

   "Da bleibt doch nur noch ein Rinnsal"

    „Da bleibt doch nur ein Rinnsal“, sorgt sich Hubert Dören als Vorsitzender des Dorfgemeinschaftsvereins Leiberg und des Heimat- und Verkehrsvereins um die Ökologie im Wald- und Wiesental. Der Sportfischereiverein Leiberg um Vorsitzenden Stefan Sprenger sieht die Fischwelt bedroht: Die Olveke sei auch ein wichtiges Laichgebiet. Wenn 70 Prozent des Wasserhaushaltes abgezogen werde, bleibe das nicht ohne Auswirkungen auf die Ökologie. Außerdem sei das Schicksal der Afte im Raum Leiberg ungeklärt, wenn ihr große Mengen Zulauf aus der Olveke fehlten. Das Empertal ist zudem ein bedeutender Lebensraum für Salamander, die hier eine ungewöhnlich große Population erleben. Sie sieht Hubert Dören ebenfalls bedroht.

   Die Proteste aus Leiberg sind nach Einschätzung von Bürgermeister Christoph Rüther und Dorfgemeinschaftsvorsitzendem Hubert Dören in Detmold nicht vollends ungehört geblieben. Die Bezirksregierung legt Büren etliche Auflagen auf und fordert regelmäßige Kontrollen zur Auswirkung auf die Ökologie im Empertal. Betriebsbücher müssen regelmäßig in Detmold vorgelegt werden. Binnen sechs Monaten hat Büren ein Gutachten vorzulegen, ob eine zusätzliche Pegelmessstelle  in der Afte in Höhe der Olvekeeinmündung einzurichten sei. Alle fünf Jahre muss die Stadt Büren zur Beweissicherung  über das Grundwasser (Qualität und Quantität) vorlegen. Detmold verlangt bis zu sechs Begehungen eines Sachverständigen von März bis August, um das Aufkommen des Feuersalamanders im Empertal zu dokumentieren: Dazu seien auch Rotlicht-Strahler in Abend- und Nachtstunden einzusetzen.

    Rotlichtstrahler im Empertal

    Nach fünf Jahren soll eine Auswertung der Salamander-Beobachtungen erfolgen. Auf Grundlage der Ergebnisse sollen möglichweise weitere Maßnahmen zum Artenschutz festgelegt werden. Zudem sind im nächsten Jahr zwei Bestandserfassungen zum Fischaufkommen durch einen  anerkannten Sachverständigen durchzuführen.

   Alle zehn Jahre muss Büren neue Bedarfsprognosen zum Trinkwasserverbrauch in Büren vorlegen. Im Bedarfsfall will Detmold die Fördermengen im Empertal anpassen.

    Bei einer Zusammenkunft Leiberger Vereinsvertreter und Politiker mit Bürgermeister Christoph Rüther und Ortsvorsteher Christian Carl wurde darauf gepocht, dass Gutachter und Sachverständige bei den Kontrollgängen im Empertal von neutraler Seite bestellt werden sollten und keine von der Stadt Büren bezahlten Gutachter sein dürften. Über diese Frage will der Bad Wünnenberger Bürgermeister mit seinem Bürener Amtskollegen Burkhard Schwuchow sprechen. In Bad Wünnenberg wird das Thema Empertalquellen jährlich auf die Tagesordnung des Umweltausschusses gesetzt.

    Durch Enteignung kam Büren in den Genuss der Wasserrechte

    Die Stadt Büren begründet ihre Anträge zu deutlich erhöhten Bezugsmengen im Empertal mit der Trinkwassersicherheit in Büren, die die Stadt gefährdet sieht. Büren benötige jährlich bis zu 1,5 Millionen Kubikmeter Trinkwasser. Es sei zu befürchten, dass in Dürrezeiten die Bezugsrechte aus der Aabach-Talsperre von 1,1 Millionen Kubikmeter auf 800.000 Kubikmeter gekürzt werden. Dann fehlten 700.000 Kubikmeter Wasser, die deshalb aus Leiberg fließen sollen. 

    Die Stadt Büren  hat seit 1919 und 1950 Wasserrechte im Leiberger Empertal, die ihr  durch Enteignung beziehungsweise angedrohter Enteignung vor etlichen Jahrzehnten in Leiberg zufielen. 



Mehrere hundert Zuschauer haben das Kindermusical "Ronja Räubertochter" in Leiberg  yyygesehen und für volle Häuser bei allen drei Vorführungen in der Schützenhalle gesorgt. Hier stehen die Räuberbanden am Höllenschlund.

Kindermusical "Ronja Räubertochter" wird in Leiberg wieder zum Publikumsmagneten

Wenn sich zwei Räuberbanden in den Haaren liegen

   Leiberg.In Leiberg ist das Kindermusical "Ronja Räubertochter" wieder zu einem Publikumsmagneten geworden. Mehrere hundert Zuschauer sahen die drei Aufführungen in der Schützenhalle und die  Darstellung der 21 Kinder. Beim Finale am Sonntag mussten sogar Stühle nachgeordert werden. 

  Dieses Jahr machten beim Musical des HTSV Räuberbanden die Bühne in der Leiberger Schützenhalle unsicher. Es ging um Ronja, die Räubertochter. 

     In einer Gewitternacht kommt Ronja auf die Welt. Sie wächst mit ihren Eltern und den Mattisräubern in der Mattisburg mitten im Mattiswald auf. Eines Tages trifft sie auf Birk Borkasohn, den Sohn des verfeindeten Räuberhauptmanns Borka. Nachdem die beiden sich oft gegenseitig aus gefährlichen Situationen retten, beschließen sie Bruder und Schwester zu werden. Dies gefällt ihren Vätern jedoch überhaupt nicht und der Streit der beiden Räuberbanden geht weiter.

     Mit seinen Kindermusicals feierte der Nachwuchs des Breitensportvereins HTSV Leiberg bereits in den vergangenen Jahren schöne Erfolge. Mehr als 5500 Zuschauer haben in den Vorjahren Musicals wie  „Pippi Langstrumpf“, „Das Dschungelbuch“, „Schneewittchen und die sieben Zwerge – das HITreißende Musical“ oder „Wachgeküsst- Das Dornröschen Musical“ gesehen. Jetzt sollte die Zuschauermarke deutlich über 6000 liegen.

          Als die beiden Räuberhauptmänner den Kindern verbieten, Freunde zu sein, fliehen sie gemeinsam in die Bärenhöhle. Mattis hält die Sehnsucht nach seiner Tochter nicht aus und holt Ronja eines Tages zurück in die Mattsiburg. Ob Birk und Ronja weiterhin Freunde bleiben und ob die Freundschaft von Borka und Mattis akzeptiert wird, erfahrt ihr im Kindermusical des HTSV Leibergs.

    Das Musical war bereits die 13. Inszenierung der Musical-Gruppe des HTSV Leiberg. Die wunderbaren Lieder und Melodien, alle live gesungen und musikalisch begleitet, luden zum Mitklatschen ein.

   Für das leibliche Wohl war gesorgt. Neben Kaffee und Kuchen wurden auch Schnuckereien für den süßen Zahn und Hot Dogs zu familienfreundlichen Preisen angeboten. Vielfach hieß es: "Ausverkauft".

   Die Kinder der Musical-Gruppe des HTSV Leiberg unter Leitung von Tabea Schäfer, Marvin Schmidt, Lena Uhle, Sophie Kaiser, Hannah Donschen, Kati Just, Laura Gürntke, Viktoria Pickhard und Madlen Dören hatten ein vergnügliches Herbstwochenende versprochen, - und wohl Wort gehalten. Alle freuten sich über den tollen Besucherandrang.

Die Macher....




Welch ein Anblick:  So sehen Flugzeug-Piloten unsere Heimat. Vorne der Ort Leiberg mit der Pfarrkirche im Zentrum, dahinter Bad Wünnenberg. Die Aftetalbrücke schiebt sich derzeit von Norden nach Süden. Christian Kessler aus Leiberg hat diese Fotos geschossen und veröffentlicht.

So sieht die Aftetalbrücke aus 400 Metern Höhe aus
Christian Kessler veröffentlicht eindrucksvolle Fotos


  Leiberg.
Beim Bau der mehr als 45 Millionen Euro teuren Aftetaltalbrücke ist für die Überquerung inzwischen der vierte von sechs Brückenpfeilern erreicht worden. Die Fertigstellung der Brücke zwischen
Leiberg und Bad Wünnenberg verzögert sich bekanntlich um ein Jahr und soll statt September 2019 erst im September 2020 vollewndet sein (wir berichteten).

    Die etwa 60 Millionen Euro teure Orstumgehung Bad Wünnenberg (B 480 neu) kann etwa im Herbst 2021 befahren werden. Für die Verzögerung hat das Bauunternemen  Max Bögl Neuberechnungen  der Statik verantwortlich gemacht: Es wird mehr Stahl als anfänglich angegeben benötigt. Damit dürfte die Brücke auch teurer werden.

    Christian Kessler aus Leiberg hat derzeit eindrucksvolle Luftaufnahmen zum spektakulären Brückenbau veröffentlicht. Er hat diese Fotos am letzten August-Sonntag bei einem Rundflug mit einer Robin DR 400 aus etwa 400 Meter Höhe geschossen. Die Bilder zeigen auch den Waldreichtum dieser Gegend.

   Die Brücke ist 785 Meter lang und überspannt auf sechs Pfeilern das Aftetal zwischen der Nordseite (aus Richtung Paderborn) und der Südseite (in Richtung Bleiwäsche) auf einer Höhe von bis zu 70 Metern. Die  Stahlteile für den Unterbau werden mit Spezialtransporten, die nur nachts fahren können, aus Süddeutschland angeliefert. Das dauert lange und ist schwierig. Denn marode Brücken und viele Baustellen sorgen dafür, dass die Schwertransporte teilweise weite Umwege fahren müssen.


Auf diesem Foto  ist der Fortschritt der Aftetalbrücke schön zu sehen. Im Hintergrund das Dorf Leiberg.


Pierre Kästner ist neuer Ortsheimatpfleger

     Leiberg.
Pierre Kästner ist neuer Ortsheimatpfleger in Leiberg. Der Stadtrat Bad Wünnenberg hat den  33-jährigen Familienvater einstimmig zum Ortsheimatpfleger bestellt.

    Pierre Kästner, der auch im Vorstand des Heimat- und Verkehrsvereins tätig ist,  tritt die Nachfolge von Helmut Hesse an, der dieses Amt zur Verfügung gestellt hatte.
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Die Leiberger Kirche ist 150 Jahre alt geworden. Dieses Jubiläum wurde jetzt mit Festmesse und Familienfest gefeiert. Leider waren längst nicht alle Plätze im Kirchenschiff des neugotischen Gotteshauses besetzt.

Pastor: Mehr als 20.000  Messen in 150 Jahren in Leiberg

Jubiläumsfeier in der Sankt Agatha Kirche

      Leiberg. Mit einer Festmesse und einem Familienfest hat die Pfarrgemeinde Leiberg den 150. Geburtstag ihrer Kirche gefeiert. Am  30. April 1868 hatte Bischof Konrad Martin die Kirche im neugotischen Stil nach Plänen des damaligen  Diözesanbaumeisters Arnold Güldenpfennig geweiht. Vier Jahre lang haben Handwerker von 1864 bis 1868 an dieser Kirche gebaut. Der heutige Pastor Markus Wippermann hat 150 Jahre später ausgerechnet, dass in dieser Zeit mindestens 20.000 Messen gefeiert worden seien. In Wirklichkeit dürften es mindestens das Doppelte sein, weil viele Jahre lang an allen sieben Tagen in der Woche täglich zwei Messen in Leiberg gelesen worden sind. "Ich habe halt konservativ gerechnet", sagte Pastor Wippermann.

    In der leider längst nicht voll besetzten Festmesse  zogen Leiberger Fahnenabordnungen mit Pfarrer Daniel Jardzejewski, Pastor Raphael Schlieps, Pfarrer i. R. Johannes Sprenger, Diakon Josef Dierkes  und dem Leiberger Pastor Markus Wippermann in die Kirche ein, in der alle Apostelkerzen angezündet waren. Der Chor Vocale Leiberg unter Leitung von Ricarda Götte aus Büren begleitete die nachmittägliche Festmesse und eröffnete mit „Ein Haus voll Glorie schauet“ in dem jetzt 150 Jahre alten Gebäude.

   Pfarrer Daniel Jardzejewski sprach von einer „wunderbaren Kirche“. Er hofft, dass der christliche Glaube auch in den nächsten Generationen in Leiberg lebendig bleibe. Die Vereine mit ihren Fahnenabordnungen zeigten ihre Verbundenheit mit diesem Gotteshaus. In Leiberg gäbe es aber schon länger als 150 Jahre eine Kirche. Damit lag er richtig, weil in Leiberg (1490 gegründet) schon 1703 und 1733 eine Kirche gebaut worden war. Die Kirche von 1703 war abgebrannt, die von 1733 hatte sich gut 130 Jahre später als zu klein erwiesen: Sie machte der heutigen Kirche Platz. Vor der  ersten Kirche zogen Leiberger Gläubige zum Gottesdienst nach  Wünnenberg.

    Pastor Wippermann verglich in seiner Festpredigt eine Kirche mit der Wartehalle eines Bahnhofes, in  dem Weichen gestellt würden. Man solle nicht auf dem Abstellgleis landen. In der Kirche brührten sich Himmel und Erde. Etliche persönliche Geschichten rankten um diese Kirche, in der jetzt seit 150 Jahren Sakramente gespendet werden. Mit „Te Deum“ und dem Lied „Großer Gott, wir loben Dich“ endete die fast 90-minütige Festmesse.

    Nach der Messe warteten 30 leckere Torten im Pfarrheim auf ihre Gäste. Vorm Pfarrheim versorgten Bier- und Grillbude die Besucher. Viele bedauerten, dass für Kinder nichts geboten wurde: Eine angekündigte Hüpfburg blieb verpackt im Gerätewagen neben dem Pfarrheim. So blieben junge Familien mit Kindern dem 150. Geburtstag weitestgehend fern.

Unser Bild zeigt den Chor Vocale Leiberg mit Dirigentin Ricarda Götte während der Festmessse.



Der Glockenturm hat jetzt ein Kupferdach

Glockenturm ist wieder gut behütet

     Leiberg. Der Glockenturm an der mittelalterlichen Kirchstelle Andepen ist am Nollen in Leiberg wieder gut behütet und trägt einen Hut. Mitglieder und Freunde des Heimat- und Verkehrsvereins haben rechtzeitig vor der geplanten Marienandacht (2. Mai, 18 Uhr) das vor einigen Wochen abgetragene Dach wieder mit einem Kran in Position gebracht.

    In der vereinseigenen Hödde-Hallte hatte der Heimat- und Verkehrsverein unter Federführung von Markus Rustemeier (47) das marode, 20 Jahre alte Dach erneuert: Das ehemalige Holzdach ist nun mit Kupferplatten belegt. Die Restaurierung - ein Projekt des Dorfgemeinschaftsvereins - erfolgte auch mit finanzieller Unterstützung der Energiestiftung Sintfeld, die mit 2000 Euro dem Verein unter Vorsitz von Hubert Dören über den Dorfgemeinschaftsverein unter die Arme gegriffen hat.

       Nach der 500-Jahr-Feier (1990) des 1490 gegründeten Dorfes Leiberg hatten etliche Helfer aus mehreren Leiberger Vereinen aus Erlösen des Jubiläumsfestes die alte Kirchstelle des 1390 oder 1391 wüstgefallenen Dorfes Andepen 1994 wieder hergerichtet. 1996 bauten Heimatfreunde einen Glockenturm, der ebenfalls wie ein Bildstock an die alte Kirchstelle aus dem Mittelalter hoch über dem Aftetal erinnert.

     Das frühmittelalterliche Dorf Andepen mit Siedlungsschwerpunkt in einem Seitental (Empertal) der Afteaue im heutigen Leiberg wird bereits im neunten Jahrhundert in Urkunden des Klosters Corvey als sächsische Kleinsiedlung erwähnt. Mit der Christianisierung durch Karl den Großen ruft bereits sehr früh die Glocke der St. Johannes-Kirche die Gläubigen aus der Pfarrei Andepen, die vermutlich durch  Bischof Meinwerk zur  selbständigen Pfarrei erhoben wurde, zum Gottesdienst hoch über dem Aftetal.

     An der inzwischen restaurierten  Andeper Kirchstelle außerhalb des Dorfes Andepen soll zur Zeit der heidnischen Sachsen ein Tempel gestanden haben.   Zur Frankenzeit besitzen vornehmlich  die Klöster Abdinghof und Böddeken sowie die Grafen von Werl  und Arnsberg große Güter in dem kleinen Dorf, das zum Ausgang des 14. Jahrhundert ein Opfer blutiger Raubritterfehden werden sollte. Die räubrischen Ritter der Bengeler Fehde verwüsten wie so viele andere Orte im Sintfeld  auch Andepen gegen 1390 oder 1391. Erst 100 Jahre nach der Zerstörung  stiftet Johann Graf von Westphalen in einer Urkunde vom 30. April 1490 das heutige Dorf Leiberg.

Foto rechts: Fleißige Hände wie (von links) Reinhard Dören,  Michael Schäfer, Herbert Michalczak, Ewald Hötger, Ferdi Schlucker und Horst Rustemeier haben das Dach auf den Glockenturm an der Andeper Kirchstelle gehoben.





Neue Straße in Leiberg heißt "Kattenblick"

   Leiberg.
Die von der Straße „Grüner Winkel“ abzweigende neue Erschließungsstraße in Leiberg wird „Kattenblick“ genannt. Einstimmig entschied sich der Rat der Stadt Bad Wünnenberg in seiner vergangenen Sitzung für den Vorschlag von Ortsvorsteher Christian Carl, der sich zuvor mit Vertretern des Stadtteils abgestimmt hatte.


 „Kattenblick“ ist ein plattdeutscher Begriff, der mit „Blick auf den Katzenberg“ übersetzt werden kann.



Anja Salmen (links) und Svenja Pickhard  aus Leiberg haben ein Kerzenatelier gegründet. Sie gestalten Festtagskerzen nach individuellen Wünschen ihrer Kunden. Es gibt deutschlandweit Aufträge. Derzeit bieten sie insbesondere Erstkommunion- und Gebutrstagskerzen an. Erfolgreich waren sie bereits mit Kerzen mit weihnachtlichen Lokalmotiven beim Adventsmarkt in Leiberg.

Wunderschöne Kerzen aus Leiberger Werkstatt

"Herz & Design": Persönliche Lieblingsstücke made in Leiberg

Weißer Sonntag naht: Derzeit sind Kommunionkerzen gefragt
 

    Leiberg. Die Schwestern Svenja Pickhard und Anja Salmen gehören zu den neusten Gründern in Leiberg. Mit ihrem Unternehmen „Herz & Design“ startet das Duo motiviert und begeistert ins neue Jahr. 

   „Aktuell konzentrieren wir uns auf individuelle Festtagskerzen. Bei uns gibt es zu jeder schönen Gelegenheit die passende, persönliche Kerze. Und das in modernen, frischen Designs, die einfach Spaß machen und ein absoluter Hingucker auf jeder Tafel sind“ - so Gründerin Svenja Pickhard. 

   Im Fokus stehen derzeit natürlich Kommunionkerzen. In vielen Leiberger Haushalten laufen die Planungen für den Weißen Sonntag bereits auf Hochtouren - da dürfe die passende Kommunionkerze nicht fehlen. „Mit unserer Technik ist es uns möglich, auf nahezu jeden Kundenwunsch einzugehen und 'DIE' individuelle Kerze zu gestalten. Namen, Sprüche/Verse, Daten - selbst Fotos sind umsetzbar. Ebenso natürlich auch Farben und Formen. Die Kerze soll schließlich später auch zum Blumenschmuck und der übrigen Deko passen. Hier beraten wir unsere Kunden gern“ erzählt Anja Salmen.

   Die beiden Gründerinnen, beide gebürtig aus Leiberg, haben die vergangenen Monate getüftelt und gesucht, bis das passende Material gefunden und ausgiebig getestet wurde. „Unser eigener Anspruch an Qualität und Optik hat uns permanent angespornt nach den besten Materialien zu suchen, die für unser Vorhaben geeignet sind. Wir arbeiten nun mit deutschen zertifizierten Zulieferern, die uns mit Rohstoffen wie Kerzen und Kerzenfolie beliefern. Die Kerzen stammen aus Handwerksbetrieben und sind rußarm, brennen gleichmäßig ab und sind in Form und Farbe top verarbeitet.  Auch die deutsche Kerzenfolie überzeugte im Praxistest und brennt sauber und ordentlich mit ab - im Gegensatz zu deutlich günstigeren asiatischen Folien. Hier haben wir zu Beginn doch einige Überraschungen erlebt: von Stichflamme, chemischen Gestank bis zu Zerstörung eines Druckers war alles dabei. Davon sollte man also eindeutig die Finger lassen.“

   Das Sortiment umfasst derzeit Kerzen zur Taufe, Hochzeit, Kommunion und Geburtstag. Besonders die Kinderkerzen zum Geburtstag zählen zu den Lieblingsstücken und finden bereits deutschlandweit Absatz.  In Kürze soll das Angebot um stilvolle Trauerkerzen ergänzt werden. 

   „Wer sich von unseren Kerzen persönlich überzeugen möchte, der sollte einfach mal auf einen Kaffee bei den Mädels von Verstrickt & Losgenäht in Bad Wünnenberg vorbeischauen. Dort stellen wir eine Auswahl an Kerzen aus. Oder online über unsere Website www.herzunddesign.de . Es lohnt sich aber auch unserem Facebook und Instagram Account (@herzunddesign) zu folgen, hier gibts immer wieder neue Designs und Ideen. Oder einfach anrufen und uns ansprechen - die Wege hier sind ja kurz und direkt.“

Individuelle Geburtstagskerzen - zum Beispiel für kleine Feuerwehrleute und Bauarbeiter.




Begrüßung und Abschied am Ortseingang

   Leiberg.
Der Heimat- und Verkehrsverein zeigt am Leiberger Ortseingang beziehungsweise auch am  Ortsausgang Flagge für das Aftedorf. Wer jetzt von Haaren kommend in den Ort hereinfährt, wird an der vereinseigenen Hödde-Halle mit dem Leiberger Ortswappen und einem "Herzlich willkommen" begrüßt. Ähnlich freundlich werden Einheimische und Gäste beim Verlassen des Ortes verabschiedet.

    Mit der Beschriftung auf zwei Garagentoren der Halle will der Verein das Ortswappen stärker ins Bewusstsein rufen, das auch die Briefbögen des Heimat- und Verkehrsvereins mit seinen mehr als 140 Mitgliedern um Vorsitzenden Hubert Dören ziert.


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